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Analyse - JavaScript Object Notation (JSON)

Projektinhalt

JavaScript wird immer mehr zur Verarbeitung von Daten für komplexe Anwendungen verwendet. Die Verarbeitung von XML mit ihren vielfältigen Möglichkeiten direkt aus JavaScript ist jedoch umständlich und fehleranfällig. Um dennoch komplexe Daten in einfacher Weise zwischen Anwendungen austauschen zu können werden alternative Ansätze verwendet. Das zurzeit meist benutze Datenaustauschformat für JavaScript-Anwendungen ist die JavaScript Object Notation (JSON).
Diese Analyse soll einen Überblick über die Möglichkeiten von JSON geben. Es soll untersucht werden, in wie weit JSON eine Ergänzung zur XML-Verarbeitung darstellt. Im Speziellen soll dabei auf im E-Government verwendete XML Schemata Rücksicht genommen werden. Zusätzlich soll der Aspekt der Signierbarkeit des JSON-Datenformats betrachtet werden.

Resultate

JSON ist das Datenformat der Wahl wenn ein Datenaustausch und eine Datenverarbeitung im Browser mittels JavaScript erforderlich sind. Das ergibt sich aus dem Umstand, dass es sich bei JSON um eine Teilmenge von JavaScript handelt. Im Besondern in Kombination mit AJAX ist eine um ein Vielfaches einfachere Verarbeitung von Daten möglich, wenn anstatt XML das JSON-Datenformat verwendet wird.

Durch dieses schlankere Datenmodel ist es jedoch nur bedingt möglich XML-Daten verlustlos in das JSON-Datenformat zu konvertieren. Ebenso ergeben sich Schwierigkeiten und Einschränkungen für die Konvertierung von JSON in das XML-Datenformat, wenn dabei alle Möglichkeiten von XML verwendet werden sollen. Die aktuell im E-Government verwendeten XML-Schemata sind somit direkt nur bedingt in das JSON Datenformat konvertierbar und müssten auf jeden Fall angepasst werden. Da es jedoch grundsätzlich möglich ist Daten, welche im JSON-Format vorliegen, zu signieren oder zu verschlüsseln, kann es in browserbasierten Anwendungen durchaus sinnvoll sein, JSON als Alternative zu XML zu verwenden. Eine vollständige Alternative zu XMLDSig ist jedoch zum aktuellen Zeitpunkt nicht gegeben, da sich einige XML-Strukturen nur mit größerem Aufwand in JSON umsetzen lassen, und entsprechende Standards fehlen.