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ISA 1.18 Umsetzung

Das Ziel der ISA 1.18 Action (ISA - Interoperability Solutions for European Public Administrations) ist die Erweiterung des Authentifizierungssystems der Europäischen Kommission (ECAS) unter Verwendung von STORK um föderierte Autorisierung. Behördliche Mitarbeiter sollen so die Möglichkeit bekommen, sich bei Applikationen der Europäischen Kommission anzumelden, basierend auf den Rollen und Rechten, die ihnen in nationalen Systemen zugewiesen wurden. Rechte für den Zugriff auf Applikationen der Europäischen Kommission werden somit vollständig national verwaltet. Der große Vorteil dieser Erweiterung ist, dass Rechte nicht doppelt verwaltet werden müssen. Bisher erfolgte das Rechtemanagement national für den internen Gebrauch sowie auf ECAS-Ebene für Informationssysteme der Europäischen Kommission. Mit Hilfe einer föderierten Autorisierung unter Verwendung der nationalen Systeme müssen Rechte für den Zugriff auf Kommissions-Applikationen für behördliche Mitarbeiter nur mehr national verwaltet werden.

Im Rahmen der ISA 1.18 Umsetzung wurde in Österreich eine Brücke zwischen STORK und dem Portalverbund geschaffen. Teilnehmern des Portalverbunds ist es somit möglich - sofern sie die entsprechenden Rechte besitzen - sich aus dem Portalverbund via STORK und ECAS und somit bei Applikationen der Europäischen Kommission anzumelden. Die entsprechenden und notwendigen Rechte werden dabei vollständig im Portalverbund (beim zugehörigen Stammportal) verwaltet, in ECAS erfolgt nur mehr eine Überprüfung der Rechte. Diese föderierte Autorisierung zwischen ECAS und dem Portalverbund wurde im Dezember 2014 erfolgreich pilotiert.
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