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Stapelsignaturen

Die Signaturverodnung (SigV) in ihrer geltenden Fassung erlaubt das Auslösen des Signaturvorgangs für mehrere qualifizierte elektronische Signaturen durch die einmalige Eingabe des Autorisierungscodes.

SigV §4 - Technische Sicherheitserfordernisse für die Systemumgebung der Signaturerstellungsein-heit bei sicheren Signaturen:

(2) Die Signaturfunktion in der Signaturerstellungseinheit des Signators darf nur nach Verwendung von Autorisierungscodes (zB PIN-Eingabe, Fingerabdruck) auslösbar sein. Die Anzahl der Signaturen, die mit einer Autorisierung des Signators gegenüber seiner Signaturerstellungseinheit ausgelöst wird, muss dem Signator im Zeitpunkt des Auslösens des Signaturvorgangs bekannt sein. ...

Dies erlaubt, den Signaturvorgang für einen Stapel von einzelnen und unabhängigen sicheren elektronischen Signaturen, mit dem gleichen Schlüsselpaar, in der Bürgerkartensoftware durch die einmalige Eingabe des PIN-Codes auszulösen. Dabei muss jedoch die Möglichkeit zur Darstellung der zu signierenden Daten gewahrt bleiben. Alle Daten, die mit der Eingabe des PIN-Codes signiert werden, müssen daher zum Zeitpunkt der Eingabe bereits vorliegen.

Als Stapelsignaturen werden in Folge einzelne von einander unabhängige Signaturen bezeichnet, die auf dem gleichen Schlüsselpaar beruhen, und deren Erzeugung durch die einmalige Eingabe des Autorisierungscodes (PIN-Code) ausgelöst wird.

Konzept Stapelsignaturen

Das vorliegende Konzept beschreibt die Umsetzung von Stapelsignaturen in der Bürgerkartenumgebung und diskutiert die Umsetzung von Stapelanfragen in MOA-SS und MOA-SP.

Projektabschluß: Q1/2006

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