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Zustellung aus Anwendung

Obschon die Infrastruktur und der Prozess der elektronischen Zustellung weitestgehend spezifiziert sind und bereits Basismodule für die Zustellung existieren (MOA-ZS), setzen die Konfiguration und Inbetriebnahme der Module ein großes technisches Verständnis voraus.

Um die elektronische Zustellung über MOA-ZS aus Fachapplikationen heraus nutzen zu können, muss dessen Interface implementiert werden. Zielgruppe einer derartigen manuellen Konfiguration und Inbetriebnahme von MOA-ZS sind daher vorwiegend größere Organisationseinheiten.

Es gibt bereits E-Government Applikationen, die die Erstellung elektronischer Bescheide auf Basis der Officeapplikationen Microsoft Word bzw. OpenOffice ermöglichen und die bereits die elektronische Zustellung auf Basis von MOA-ZS nutzen. Weiters existieren Module, auf Basis derer elektronische Bescheide über ein Webinterface mit Hilfe eines Webbrowsers erstellt werden können. Auch diese Module setzen die elektronische Zustellung ein. Der Einsatz dieser Applikationen richtet sich in erster Linie an kleinere Organisationseinheiten mit entsprechenden EDV Ressourcen.

Es sollen Tutorien in der Art eines „Kochbuchs“ erstellt werden, die für den Einsatz der elektronischen Zustellung in kleineren Organisationseinheiten gedacht sind und folgende Bereiche abdecken:

  • MOA-ZS Quicksetup:
    MOA-ZS erlaubt eine breit gefächerte Konfiguration, in der für die einfache Anwendung in Kombination mit Bescheiden aus Word bzw. Webbescheiden nur einige Parameter konfiguriert werden müssen. Dieses Tutorium beschäftigt sich daher mit der Basiskonfiguration wie Anbindung an Zustellserver, Zustellkopf und die Konfiguration der Behördendaten. Hauptsächlich geht es hier um die Voraussetzungen für einen Betrieb von MOA-ZS (Zertifikat mit OID für Authentifizierung etc...)
  • Bescheide aus Word (Word2Bescheid):
    Ein Screenshot-orientiertesTutorial wird erstellt, das die schrittweise Konfiguration der serverseitigen Komponente der Word2Bescheid Applikation behandelt, um die elektronische Zustellung über MOA-ZS zu konfigurieren.

Anmerkung: Seit 7. Oktober 2008 müssen die für Zustellungen verwendeten SSL-Clientzertifikate am Zustellkopf registriert werden. Erst nach dieser Registrierung ist die Verrechnung von Zustellungen möglich und das Zertifikat wird für Zustellungen/Zustellkopfabfragen akzeptiert. Nähere Informationen dazu finden Sie auf der Webseite des Zustellkopfs ( https://zkopf.zustellung.gv.at ). Abgesehen davon bleiben die im Tutorium (Kochbuch) genannten Voraussetzung zur Teilnahme an der Zustellung unverändert.

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