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Anforderungen für E-Government Anwendungen in der Cloud

Cloud Computing ist ein Begriff, der die Informationstechnik derzeit wesentlich prägt. Die Idee dabei ist, IT-Ressourcen wie beispielsweise Rechenleistung oder Datenspeicher nur bei Bedarf zur Verfügung zu stellen und auch wirklich nur die tatsächlich verbrauchten Leistungen zu verrechnen. Dadurch ergibt sich ein enormes Kosteneinsparungspotential im Bereich der IT, was natürlich auch für den behördlichen Bereich von großem Interesse ist. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, dass sich auch österreichische Behörden mit dem Thema Cloud Computing auseinander setzen.
Dieses Papier klassifiziert im Wesentlichen jene Anforderungen, die E-Government Anwendungen bei einem Deployment in einer Cloud-Umgebung erfüllen müssen. In weiterer Folge werden sowohl technische als auch organisatorische Lösungsmöglichkeiten aufgezählt, die diese Anforderungen erfüllen könnten. Abgerundet wird diese Studie durch einen kurzen Einblick in andere Länder, wie diese mit dem Thema Cloud Computing umgehen.
Die Studie baut auf der EGIZ Vor-Studie „E-Government und Cloud Computing“ aus dem Jahr 2010 bzw. dem Positionspapier „Cloud Computing“ (unveröffentlichter Entwurf) der Plattform Digitales Österreich aus 2011 auf, ergänzt um weitere Studien und insbesondere um Technologien, um den spezifischen Herausforderungen begegnen zu können.  Herausforderungen für E-Government Anwendungen in der Cloud ergeben sich speziell in den Bereichen Sicherheit und Identitätsmanagement, Datenschutz, Interoperabilität und der Einhaltung von strategischen Richtlinien (Governance). Diese Herausforderungen bzw. Bereiche sollen daher auch in weiteren Projekten genauer untersucht werden.

[Oktober 2011]

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