Content

Scroll back

Neue Technologien für M-Government

Projektinhalte

Location-based Services (LBS) erfreuen sich wachsender Beliebtheit und finden bereits in zahlreichen Bereichen des täglichen Lebens Anwendung. Allgegenwärtig sind beispielsweise Navigationsgeräte, die Benutzerinnen und Benutzer zielsicher an definierbare Destinationen lotsen. Einfache Formen von LBS finden auch bereits im Bereich E-Government Anwendung. Das Portal help.gv.at verendet beispielsweise zentral hinterlegte Adressdaten, um dargestellte webbasierte Inhalte je nach Heimatort der Benutzerin oder des Benutzers zu filtern.

Durch die umfangreichen Positionsbestimmungsmechanismen moderner Smartphones bieten diese die Möglichkeit komplexere LBS für mobile Plattformen anzubieten. Im Rahmen dieses Projekts sollte untersucht werden, inwieweit die auf Smartphones verfügbare GPS-Technologie für die Erstellung von LBS im Bereich E-Government geeignet ist.

Neben GPS sollte auch die stark im Kommen begriffene Technologie NFC näher untersucht werden. Ziel war auch hier zu evaluieren ob und wie diese Technologie eingesetzt werden kann um E-Government Prozesse zu verbessern oder effizienter zu gestalten.

Die Resultate dieses Projekts sollten in einer Studie zusammengefasst und in Form eines Demonstrators veranschaulicht werden.

Resultate

Die im Vorfeld des Projekts definierten Ziele und Vorgaben wurden durchwegs erreicht. Die Technologien GPS und NFC wurden im Rahmen einer Studie diskutiert und deren mögliche Verwendung im Rahmen von mobilen M-Government Anwendungen in Form eines Demonstrators illustriert.
Da sich im Zuge der Analyse der beiden Technologien deren Potential für einen Einsatz im Rahmen von M-Government rasch herauskristallisierte, wurde in weiterer Folge der Fokus auf die Entwicklung praktischer und wiederverwendbarer Softwaremodule bzw. auf die Erstellung einer entsprechenden Demo-Anwendung, die die Verwendung dieser Module veranschaulicht, gelegt.

Die Softwaremodule wurden für die Smartphone-Plattform Android entwickelt. Android eignet sich vorzüglich für die Evaluierung verschiedener Technologien, da es sich bei dieser Plattform um ein offenes Betriebssystem handelt, das sowohl Benutzerinnen und Benutzern als auch Softwareentwicklerinnen und Softwareentwicklern einen größtmöglichen Spielraum lässt. Die entwickelten Basismodule kapseln Funktionalität für den NFC basierten Datenaustausch zwischen Smartphones und für die Integration von LBS in mobile Applikationen (Apps).

Die Funktionalität und Praktikabilität der entwickelten Basismodule wurde anhand einer Demo-Anwendung getestet und veranschaulicht. Die Demo-Anwendung besteht aus zwei verschiedenen mobilen Android-Applikationen (Apps). Eine App fungiert als Trusted Location-Provider, welcher der anderen App den aktuellen Aufenthaltsort über eine elektronische Signatur der Positionsdaten bescheinigt. Der Datenaustausch zwischen den beiden auf verschiedenen Smartphones betriebenen Apps wurde über eine über NFC aufgebaute Bluetooth-Verbindung realisiert. Zur Bestimmung der aktuellen Position kommen sämtliche auf Smartphones verfügbaren Positionsbestimmungsmechanismen zur Anwendung.

Primäres Ziel der Demo-Anwendung war die Evaluierung der entwickelten Basiskomponenten zur Erstellung von Location-based Services und zur NFC basierten Peer-to-Peer Kommunikation. Für den Fall, dass die Demo-Anwendung produktive Verwendung finden sollte, wurden im Rahmen der erstellten Studie abschließend diverse sicherheitstechnische Aspekte diskutiert.

Scroll forward