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E-Government und Cloud-Computing

Cloud-Computing ist ein immer populärer werdendes Schlagwort der IT-Industrie. In vielen Bereichen erscheinen Clouds anwendbar bzw. werden als anwendbar angepriesen, so auch im Bereich E-Government. Besonders im Datenschutzbereich erhebt E-Government hohe Ansprüche, die in erster Näherung nur schwer mit cloudbasierten Systemen vereinbar scheinen. Selbiges gilt für die sehr klare und strikte Verteilungen von Verantwortlichkeiten.

In diesem Papier wird daher das Thema Cloud-Computing aufbereitet, um aus dem Blickwinkel E-Government mögliche Anwendungsszenarien zu skizzieren.

Dieses Papier beginnt einleitend mit einer grundlegenden Einführung ins Thema Cloud-Computing. Die Einführung wird dabei bewusst knapp gehalten, da eine Vielzahl guter, ausführlicher Beschreibungen des Themas in der Literatur und im Web zu finden sind. Eine profunde Erörterung des Themas Cloud-Computing ist beispielsweise im Bericht „Above the Clouds: A Berkely View of Cloud-Computing“ zu finden, welcher eine gute Ergänzung zur in diesem Paper gebrachten Einführung liefert.

Nach der kurzen Einführung geht dieses Papier vor allem auf Sicherheits- und Datenschutzaspekte von cloudbasierten Systemen ein. Es werden dabei die wichtigsten Problembereiche andiskutiert und Lösungsansätze vor allem aus Sicht des Nutzers von cloudbasierten Systemen skizziert.

Nach einer kurzen Übersicht von beispielhaften Anbietern cloudbasierter Dienste und Ressourcen werden mögliche Anwendungsszenarien von Cloud-Computing im Bereich des österreichischen E-Governments aufgezeigt. Die Diskussion über mögliche Anwendungsszenarien erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und die Vorschläge müssen im Einzelfall – vor dem Hintergrund der konkreten Anwendungsfälle – im Detail diskutiert werden. Die gebrachten Beispiele sollen viel mehr Anreize für weiterführende Diskussionen stiften.

[September 2010]

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